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    <title>Ich blogge (in Washington DC) : Rubrik:Asien</title>
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    <description>in Washington DC</description>
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    <title>Ich blogge</title>
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  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3823184/">
    <title>Dah&apos;ling</title>
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    <description>Die letzten beiden Wochen habe ich einen Intensiv-Urlaub durchgezogen. Mit Besuch im Gepäck ging es erst nach Kratie, einer kleinen Stadt am Mekong, der dort besonders tief ist und eine Delfin-Kolonie beherbergt, dann weiter nach Siem Reap, wo wir im Schnelldurchgang die Tempel besichtigten und zum Schluss noch ein paar Tage am Meer in Kampot und Kep (meine Lieblingsecke in Kambodscha). Hier haben wir flotte Mopeds ausgeliehen und sind ein bisschen an der Küste entlang gedüst. Ein gespenstischer Landstrich: Während es vor 50 Jahren das Vorzeige-Strandbad Kambodschas war, voller Villen reicher Kambodschaner, mit beleuchteter Promenade, Königsresidenz und Springbrunnen sind davon jetzt nur noch Ruinen übrig geblieben. In ihrem Wahn, eine Gesellschaft ohne Unterschiede zu schaffen, wurde dieser Landstrich mit seinen Villen samt deren Bewohner von den Roten Khmer einfach platt gemacht. Übrig geblieben sind imposante Steinmauern, Fundamente, manchmal eine Treppe ins Nichts oder die Grundmauern der einen oder anderen Villa, die ein bisschen nach Bauhaus aussieht und in der jetzt Bauernfamilien mit ihren Tieren hausen...&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich zurück in Phnom Penh, der Besuch ist schon wieder weg und es bricht eine arbeitreiche Woche an und dann geht es schon wieder nach Hause...&lt;br /&gt;
Gestern: Der vorletzte Sonntag und der letzte, an dem ich richtig Zeit habe. Während ich mich am Vormittag in den Untiefen des OPACs herumgetrieben und mittags (schon sehr lange liegen gebliebene) Klamotten gewaschen und sogar mal meine Bude durchgekehrt habe, war der Nachmittag frei für eine ausgedehnte Tour durch die Stadt auf meinem Radl. Eine Idee, auf die am Sonntag nicht nur ich komme. Am Fluss (die Flaniermeile) angekommen, fand ich mich in einer rollenden Mopedmasse wieder. Auf jeder Sitzbank mindestens drei Passagiere, jeder plauschte beim Fahren mit jedem, lange schwarze Haare flatterten und ich war ganz im Rausch des Dahling  wie es die Kambodschaner nennen  Rumfahren, gucken, Spaß haben. Cruisen ist vielleicht eine passende Übersetzung. Aber in Kambodscha nimmt das ganz andere Ausmaße an: Hier sorgen die Sonntagsfahrer regelmäßig für Innenstadtverstopfung. Einmal rammte mich sogar ein Moped recht unsanft, aber ich blieb bei diesem ersten Unfall überhaupt zum Glück unversehrt. Doch der Schreck hielt nicht lange an, denn schon war meine Aufmerksamkeit wieder auf die Straße vor mir konzentriert, wo der Tourie-Elefant der Stadt gerade zwischen den Mopeds auf dem Heimweg war. Langsam rollte ich vorbei an dem Riesen mit den rundgelaufenen Stampfern und im nächsten Moment war schon mein Kumpel Bo neben mir, der auch auf eine Runde Dahlng in der Stadt unterwegs war. Fahrrad neben Moped rollten wir durch den Rummel der Stadt, vorbei an lauten Musikständen, Riesenrad und hunderten Süßigkeitenwagen. &lt;br /&gt;
Jetzt sitze ich mal wieder im FCC, über der belebtesten Straße der Stadt und schaue noch mal in den ewig vorbeiziehenden Strom aus Mopeds, mit den jungen Leuten, die dicht aneinander gedrängt vor ihrem Alltag wegfahren...</description>
    <dc:creator>anima</dc:creator>
    <dc:subject>Asien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anima</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-11T01:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3766358/">
    <title>Odbanjaha</title>
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    <description>Kambodscha ist das Null-Problemo-Land schlechthin. &lt;br /&gt;
Möchte ich ein freundliches Odbanjaha hören, brauche ich mich nur für irgendwas zu entschuldigen. Ob: Sorry, Im late. (abends halb 11, wenn die Vermieter-Mutti schon oben auf dem Balkon steht und wartet, um abschließen zu können), I didnt know that (absolut underdressed auf einem Dorffest, dass sich als eine Art Staatsempfang entpuppte) Sorry, I forgot our appointment (als mich mein Gegenüber 30 Minuten später anruft) oder Oh, I am so sorry (nachdem ich mit meinem Fahrrad beim Ausparken ein Moped gerammt hatte, bei dem auch glatt ein Stück Schutzblech abbrach)  immer kommt die gleiche Antwort: No problem - Odbanjaha. Auf dem Weg zur Arbeit fahre ich sogar an einem Restaurant vorbei, das No Problem heißt.&lt;br /&gt;
Das ist wahrscheinlich eine Art Reflexreaktion, dass auf das Wort Sorry No Problem folgen muss, ähnlich wie bei How are you und Thank you Im fine, and you?.&lt;br /&gt;
Ich frage mich, ob damals, als Pol Pots Brüder Nummer 2 und 3 1998 offiziell nach Phnom Penh kamen, um sich für die Taten der Khmer Rouge bei den Kambodschanern und auch den Tieren, die unter den roten Khmer gelitten haben zu entschuldigen und sorry, very sorry ins Mikrophon logen, auch der eine oder andere Kambodschaner, dessen Eltern und 3 Geschwister auf Pol Pots Schlachtfeldern verhungert sind oder tot geschlagen wurden, vor seinem Fernseher oder dem Miniradio irgendwo in der Provinz schulterzuckend Odbanjaha murmelte.&lt;br /&gt;
Und bisher war es auch noch nie ein Problem für die beiden, dass sie eine tragende Rolle in diesem grausamen Völkermord gespielt haben. Noch können sie sich unbehelligt um ihre Vorgärten kümmern, gesponsert von der aktuellen Regierung, Premier Hun Sen ist ja ein alter Parteikumpel.&lt;br /&gt;
Doch jetzt kommen die Ausländer und machen Stress mit ihrem Khmer Rouge Tribunal, dabei hat man doch in Kambodscha ganz andere Probleme, als sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Wieso alte Wunden aufreißen oder die Jugend verunsichern, vor denen man das Massengemetzel von vor 30 Jahren so gut verschwiegen hat?&lt;br /&gt;
Odbanjaha</description>
    <dc:creator>anima</dc:creator>
    <dc:subject>Asien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anima</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-25T06:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3731504/">
    <title>Dort, wo der Pfeffer wächst</title>
    <link>http://anima.twoday.net/stories/3731504/</link>
    <description>Der normale Tourist besucht auf der üblichen Kambodscharoute die beeindruckenden Tempel der Khmer in Siem Reap. Zu Recht wird Angkor Wat als ein neues Weltwunder vorgeschlagen. Phnom Penh als Ausgangspunkt jeder weiteren Reise durch Kambodscha verdient auf dem Reiseplan auch oft zwei bis drei Nächte, um einen Einblick in die blutige Vergangenheit des Landes zu bekommen und die Prunkbauten des Monarchen in der Landeshauptstadt zu besichtigen. Zum Schluss wendet sich der Durchschnittsreisende nach Süden, um in Sihanukville ein paar entspannte Tage am Meer zu verbringen. &lt;br /&gt;
An diesen drei Orten versammeln sich auch die Kambodschaner, die vom Tourismus leben, wie Ameisen um Zucker, der auf den Boden gefallen ist. Da die Tourismusindustrie ohne jede Regelung wächst und sich entwickelt, kann das auch schnell unangenehm für die Touristen werden: Wenn man zum Beispiel am Strand liegt und alle zwei Minuten ein kaum 12jähriges Mädchen vorbeikommt, um eine Massage, Maniküre oder frische Früchte anzubieten und sich mit einem einfachen Nein in 90% der Fälle auch nicht abspeisen lässt. Oder wenn man nicht 20 Meter durch Phnom Penh laufen kann, ohne dass ein Mototaxi-Driver anhält und lüstern grinsend auf seine Rückbank klopft: Lady  Where do you go?&lt;br /&gt;
Das Kambodscha so viel mehr ist als Siem Reap, Killing Fields und Sex, Drugs and Rockn Roll in Sihanukville habe ich am vergangenen Wochenende mal wieder gesehen.&lt;br /&gt;
Mit zwei Freundinnen machte ich mich am Freitag Nachmittag auf den Weg nach Kampot: eine Stadt nahe der Küste, etwas weiter östlich als Sihanukville. Der Bus war alt, verdreckt und klapperig, aber abgesehen von einem geplatzten Reifen kamen wir heil und pünktlich in dem gemütlichen Örtchen an. Ein sauberes Guesthouse für 2 Dollar die Nacht war schnell gefunden. Eingecheckt und frisch geduscht machten wir uns auf den Weg durch das Städtchen. Kein Mototaxi war nötig, denn alles ist zu Fuß erreichbar. Und sofort fiel auf: Es stank nicht, kein Mototaxidriver schnalzte uns hinterher und auch die Straßenränder waren nicht zugemüllt, sondern grün und mit netten kleinen Blumenkästen geschmückt. Adrette, vom Verfall gezeichnete Kolonialbauten reihten sich auf der rechten Seite aneinander, links der Straße floss breit und ruhig der Fluss, an dessen anderem Ufer sich die bewaldeten Hänge des Elefantengebirges erhoben, die Hügelkuppen geheimnisvoll in leise ziehende Wolken gehüllt.&lt;br /&gt;
Dort zwischen den Wolken lag auch unser Ziel für den nächsten Tag: Der Bokor Hill National Park. Dieser Urwald bietet neben Elefanten und Tigern eine der meiner Meinung nach größten Attraktionen Kambodschas: Ghost Town - Eine in den 20ern gebaute Vergnügungsanlage der Franzosen mit Hotel, Kasino und Kirche, die seit dem Bürgerkrieg der 70er im nass-kalten Dschungelklima vor sich hin gammelt. &lt;br /&gt;
Organisierte Touren, inklusive Trekking, Mittagscurry und einer Bootstour zurück, bringen täglich einige Pick-Up-Ladungen Touristen auf den Berg. Jetzt weiß ich auch, was mit bumpy road gemeint ist: Zwei Stunden lang schleppte sich unser Wagen von einem Schlagloch in das nächste. Auf dem Plateau angekommen, wandelten sich Stimmung und Klima, von sonnig-mediterran zu kalt, nass und nebelig. Während das Kasino nur noch in den Grundmauern erhalten ist, kann man das ehemalige Hotel besichtigen. Der Nebel begrenzte unser Sichtfeld auf vielleicht 20 Meter, danach weißes Nichts. So war das Gebäude erst dunkel und riesig erkennbar, als wir direkt vor dem imposanten Portal standen. Der Eintritt in das Foyer war wie der Eintritt in eine andere Welt: Dunkle, von Graffiti überzogene Wände, Nebelschwaden, die wie wehende weiße Vorhänge zu den Fenstern reinzogen, Überreste des einst prunkvollen Marmorbodens und von weit hallende Schritte und leise Gespräche anderer Besucher, die man in dem Labyrinth aus Stockwerken, Treppen, Balkonen und Zimmern aber nicht zu sehen bekam. Die perfekte Kulisse für einen Horrorfilm, dachte ich die ganze Zeit. Unvorstellbar, dass sich dort vor wenigen Jahrzehnten noch die Highsociety Kambodschas die Zeit vertrieb.&lt;br /&gt;
Ewig hätte ich durch die Räume streifen können, aber unser Guide leitete uns sicher aus dem Haus zurück zum Pickup, zurück in die Hitze. &lt;br /&gt;
Den zweiten Tag verbrachten wir am Meer, in dem nahen Strandbad Kep, mit Krabben, die wir knackten, bis die Finger bluteten und dem besten Pfeffer überhaupt: Kampot-Pfeffer.&lt;br /&gt;
Der Weg zurück ins laute, stinkende Phnom Penh fiel ziemlich schwer. Aber es hat sich wirklich gelohnt, dorthin zu fahren, wo der (beste) Pfeffer wächst.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.com/AnimaBlogt/Kampot&quot;&gt;Meine Fotos vom Grusel-Hotel&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>anima</dc:creator>
    <dc:subject>Asien</dc:subject>
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    <dc:date>2007-05-15T12:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3713609/">
    <title>Ronan Keating live</title>
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    <description>Wer haette gedacht, das ich diese Headline jemals verwenden wuerde.&lt;br /&gt;
Nun ist der Tag gekommen und vor Spannung zitternd erwarten die geehrten Leser mein Statement.&lt;br /&gt;
Nujaa. Ich bin bekannterweise kein Keating-Fan und auch die Boyband-Phase, die mich in den 90ern eigentlich haette fest im Griff haben sollen, ist aus unerklaerlichen, myserioesen Gruenden an mir vorbei gezogen. Trotzdem kenn ich den einen oder anderen Gassenhauer des Kuenstlers. Es sind sogar gewaltig viele, die durch die Dauerbeschallung von Jump FM in mein Unterbewusstsein eingesickert sind, um zu dem Konzert am Mittwoch ihren grossen Auftritt zu haben. &lt;br /&gt;
Das Konzert war in der Halle des Olympiastadions von Phnom Penh. Man erwartet riesige Ausmasse, allerdings reicht der Innenraum nicht mal an die Groesse der Jako-Arena (fuer alle Nicht-Bamberger: Das ist die Basketballhalle der ehemaligen GHP Baskets) heran. Die Siebentausend Plaetze der Halle waren vielleicht zu zwei Dritteln besetzt. Kein schlechtes Ergebniss, nach den Befuerchtungen der letzten Woche.&lt;br /&gt;
Kurz und gut: Ronan Keating, kam, sang und alle lagen ihm zu Fuessen. Die kambodschanischen Fans sangen aus voller Kehle mit, jubelten und klatschten, ob Jung, ob alt, ob Mann ob Frau. Man konnte den Leuten ansehen, dass sie stolz auf den Besuch dieses ersten Solo-Kuenstlers in ihrem Land waren. Es war wirklich eine richtig gute Stimmung. Und das obwohl der Keating meiner Meinung nach nicht der allerbeste Stimmungsmacher ist, den das internationale Showbiz so zu bieten hat, aber ich glaube er hat eine gute &apos;I Love You-Quote&apos; und das kommt hier einfach verdammt gut an. Und ich ziehe auch den Hut vor ihm, weil er sich als erster in das wilde Kambodscha gewagt hat. Moegen seinem Vorbild viele folgen, die Kambodschaner haben sich einen guten Musikgeschmack verdient! Und das naechste Mal bitte vielleicht fuer 10 Dollar!</description>
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    <dc:subject>Asien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anima</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-11T00:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3701378/">
    <title>Monsun</title>
    <link>http://anima.twoday.net/stories/3701378/</link>
    <description>Schade eigentlich, dass dieses Wort durch irgendwelche dahergelaufenen Bengels so einen seltsamen Beigeschmack bekommen hat. &lt;br /&gt;
Bei mir ändert sich das aber gerade und andere Assoziationen fangen an, wichtiger zu werden. Letzte Nacht z.B.&lt;br /&gt;
Für Ende Mai ist das Ende der Trockenzeit angesetzt, mit langsam regelmäßiger werdenden Regenschauern. Die fangen dieses Jahr wohl etwas früher an, nichts Ungewöhnliches.&lt;br /&gt;
Gestern gab es schon nachmittags einmal einen Monsunregen - Schwer zu beschreiben. Auf jeden Fall scheint mir das Wort Schauer unzureichend: Eher passend, sowas wie &quot;Es gießt aus Kübeln&quot;, dann aber wirklich 30 Minuten durchgängig. Ich als Radfahrerin bin dann erstmal an einem Ort gefangen, denn man ist sofort pitschnass, wenn man seinen Unterstand verlässt.&lt;br /&gt;
Diese Nacht jedenfalls fing es wieder an, als hätte jemand den Schalter auf &quot;nass und laut&quot; umlegt, rauscht plötzlich alles. Verstärkt durch das Blechdach natürlich, unter dem ich schlafe. Aber diese Nacht brachte das Dach neben der Lautstaerke noch einen Nachteil: Gerade war ich wieder am Wegdösen, als ich ein paar Spritzer auf meinem Gesicht wahrnahm - unfähig zu reagieren merkte ich, dass aus den Spritzern Tropfen wurden und schließlich raffte ich mich doch auf. Bei Licht wurde das Ausmaß der Überschwemmung sichtbar: Ein Teil des Zimmers stand schon unter Wasser und direkt über meinem Bett lief eine große Menge Wasser die Wand runter. Wahrscheinlich hatte sich auf dem Dach eine Wasserblase gebildet, die dann so schwer wurde, dass sie das Dach eingedrückt hat, denn wenige Minuten später hörte der Sturzbach in mein Zimmer auch schon wieder auf. Ich versuchte mit einem Handtuch, die gröbsten Wassermassen zu entfernen, gab es dann auf und schlief. Frühs war alles trocken und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht doch alles nur geträumt habe... aber das nasse Handtuch lag noch auf dem Boden...</description>
    <dc:creator>anima</dc:creator>
    <dc:subject>Asien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anima</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-08T03:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3697193/">
    <title>Ronan Keating in PP</title>
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    <description>Als ich vor ein paar Wochen am Fluss rumhing, sah ich zum ersten Mal das Plakat: Ronan Keating - mit stechend blauen Augen - Am 09.05. live in PP. Ohne viel zu überlegen, kaufte ich zwei Tickets für mich und meine kambodschanische Freudin Chea - Immerhin ist es der erste Internationale Solokünstler überhaupt, der in Kambodscha auftritt. Und dass es ein schmalziger Sunnyboy ist, kann man da mal eben außer Acht lassen. &lt;br /&gt;
Jetzt steht in der PPPost, das die Veranstater die Halle im Olympic Stadion mit 7.000 Plätzen nicht vollbekommen. Und dann habe ich auch mal ein bisschen nachgerechnet. Es gibt drei Ticketklassen, für 15, 25 und 65 Dollar.  Für mich sind 15 Dollar kein Preis für ein Konzert. &lt;br /&gt;
Aber man muss sich mal überlegen, dass die meisten Menschen hier von weniger als einem Dollar am Tag leben. Und selbst, wenn das Konzert die Mittelklasse ansprechen soll, mit einem Verdienst von vielleicht 50-100 Dollar monatlich, dann sind die Kosten für die billigsten Plätze immernoch 15-30% des monatlichen Gehaltes. In Relation mit deutschen Einkommen würde die Karte also mehr als 200 Euro kosten. &lt;br /&gt;
Und erschwerend kommt hinzu, dass das eine Form der Unterhaltung ist, die man hier nicht kennt. Niemand bezahlt soviel Geld für einen Abend, in einem Land wo der erste Gedanke immer dem Überleben gewidmet ist...&lt;br /&gt;
Im einzigen englischen Radio-Sender LoveFM (einfallsreich, wa?) laufen die Bussibabba-Boyband-Balladen der 90er. Da spielen Namen keine Rolle, Hauptsache es kommt oft &quot;Love and Missing You&quot; in den Texten vor... Ronan Keating hatte maximal ein Lied, was man hier kennen könnte (if tomorrow never comes?) und das kann ihm keiner zuordnen. &lt;br /&gt;
Ich bin gespannt ob er übermorgen vor leeren Sitzen spielen wird.</description>
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    <dc:subject>Asien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anima</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-07T03:51:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3682939/">
    <title>Frühstück der besonderen Art</title>
    <link>http://anima.twoday.net/stories/3682939/</link>
    <description>&lt;table style=&quot;width:auto;&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.com/AnimaBlogt/Leben/photo#5060141989258367042&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/image/AnimaBlogt/Rjk8VFbIkEI/AAAAAAAAAQQ/VpfHNzweZ3w/s288/RIMG0007.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:right&quot;&gt;Von &lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.com/AnimaBlogt/Leben&quot;&gt;Leben&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;</description>
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    <dc:subject>Asien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anima</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-03T02:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3675032/">
    <title>Abenteuer mit aggressiven Ameisen</title>
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    <description>Das vergangene Wochenende habe ich in seeliger Ruhe in Kohkrabai verbracht, einem Dorf bei Phnom Penh (ein paar Kilometer südwestlich). In diesem idyllischen Straßenort entlang des Bassac Flusses besitzt mein Chef ein kleines, nettes Häuschen, sicherlich ohne solche Luxusgüter wie fließend Wasser oder Ausgehmöglichkeiten am Abend, dafür wartet dieses Fleckchen Erde aber mit einer Terrasse am Fluss auf, wo ein altes Männlein wohnt, dass einen ungefragt mit Tee und Hängematte versorgt und zudem noch nett lächelt und ganz nebenbei ein bisschen Khmer unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Haengematte1&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anima/images/Haengematte1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Doch leider war es mir diesmal nicht vergönnt, den ganzen Tag in meiner im Fluss-Wind sanft schaukelnden hängenden Matte zu verbringen und kambodschanische Schelmenromane zu lesen, sondern dieses Wochenende galt es, die Ärmel hochzukrempeln, in die Hände zu spucken und das Schicksal beim Schopfe zu packen. Na gut vielleicht nicht das Schicksal, wohl aber einige hundert Mangos, die in der kleinen Plantage (50 Bäume) meines Chefs im saftigsten Grün an den Bäumen hingen, welche wiederrum riefen: Schüttel uns, unsere Mangos sind schon reif. Leider war das nicht so einfach wie im Märchen bzw. mit den Äpfeln. Mangos halten sich krampfhaft an ihrem Mamabaum fest, aber die uralte Kultivierung hat hierfür freilich ein technisch perfektes und in der Herstellung billiges Hilfsmittel entwickelt: Ein kleiner Korb an einer langen Stange, in dem man die Mango mit etwas Feingefühl einfangen und dann runterreißen muss. &lt;br /&gt;
&lt;table style=&quot;width:auto;&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.com/AnimaBlogt/Kokrabai/photo#5059043388163657522&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.com/image/AnimaBlogt/RjVVKFbIjzI/AAAAAAAAANA/6CJ8s16H76U/s288/RIMG0080.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:right&quot;&gt;Von &lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.com/AnimaBlogt/Kokrabai&quot;&gt;kokrabai&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;
Eine scheinbar einfache und abwechslungsreiche Arbeit, die ohne größere Schwierigkeiten auch für einen Mangoerntenlaien wie mich schaffbar scheint. Zuerst war das auch so. Aber dann.... Gerade hatte ich mich eingearbeitet und hatte eine gute Technik raus, die Mangos in das Körbchen zu bekommen, da spürte ich einen ersten Pieks im Bein. Ich dachte mir nichts weiter dabei, schlug das Insekt ohne hinzuschauen von meinem Unterschenkel und machte weiter. Plötzlich, ein weiterer Schmerz, und dann spürte ich das Krabbeln auf meinen Beinen. Ich schaute an mir runter und alles war voller riesiger (mindestens 1 cm!) roter Ameisen, die versuchten in meine Kleidung einzudringen und es sich unterwegs nach oben nicht nehmen ließen, hier und da kräftig zuzubeißen. Ich ließ den Stab im Baum lehnen und sprang schreiend einbeinig durch den Mangohain und versuchte die Fiecher abzuklopfen, wegzuschnippen oder irgendwie davon abzuhalten, in meine Hose zu krabbeln. Leichter gesagt als getan, die sind echt hartnäckig  krallen sich fest mit ihren grässlichen sechs Beinen und lassen nicht locker. &lt;br /&gt;
Schließlich hatte ich meine Beine befreit und griff wieder zu meinem Arbeitsgerät, um an anderer Stelle weiterzumachen, aber da waren schon meine Arme voller Ameisen, die über den Stab vom Baum herunter gekrabbelt waren, um ihre Mangos zu verteidigen. Wieder folgte ein erbitterter Kampf, an dessen Ende ich es schließlich aufgab, und mich resigniert dem Einsammeln der Früchte widmete. Das war allerdings auch nicht besser, denn auf jeder am Boden liegenden Mango saß ein Team von den Mistbiestern und wartete auf meinen Zugriff. Näherte ich mich mit meiner Hand, stellten sie sich auf ihre vier Hinterbeine und drohten mit ihren Beißwerkzeugen  kein schöner Anblick. Ich tat es den anderen Sammlern gleich und sammelte schnell, um die Fieslinge dann von meinen Händen zu klopfen, wo die Haut zu dick ist, als das ihre Bisse wehtun könnten. Das Einsammeln war also nicht weniger gefährlich, aber ich stürzte mich in den Spießrutenlauf und versuchte mich ein wenig nützlich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;316&quot; alt=&quot;Ameise&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anima/images/Ameise.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Zur Belohnung gab es ein wunderbar leckeres Picknick unter Mangobäumen, ohne Ameisen und ich konnte meine geschwollenen Arme und Beine kühlen. Aber den Kampf mit diesen kleinen Monstern werde ich wohl nicht so schnell vergessen. Das ist wirklich was anderes, als die kleinen Schwarz-roten die ich zuhause in meinem Müsli hab  die riesigen Roten waren wirklich aggressiv und haben gezielte Angriffe gestartet... Übel, wenn man die in der Wohnung hat, na dann Gute Nacht, oder besser keine Nacht... &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.com/AnimaBlogt/Kokrabai&quot;&gt;Mehr Bilder zu meinem Abenteuer gibts bei Picasa&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wäre noch zu erwähnen, das sie ganz schlimme Hitze hier überstanden scheint, es regnet mittlerweile fast jeden zweiten Tag und die Nächte sind mit Ventilator auf Stufe 1 durchaus erträglich. Selbst die kalte Dusche am Morgen bringt mich mittlerweile zum Frösteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ne andere Frage am Rande: Wieso hat man am Tag der Arbeit eigentlich frei? hehe</description>
    <dc:creator>anima</dc:creator>
    <dc:subject>Asien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anima</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-01T03:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3658160/">
    <title>Ketten-SMS, die ernst macht</title>
    <link>http://anima.twoday.net/stories/3658160/</link>
    <description>Wer kennt sie nicht, diese Ketten-E-Mails und ICQ-Nachrichten, die einem das absolute Glück, wenn man sie weiterleitet, und den sofortigen Tod, wenn man es nicht tut, versprechen?&lt;br /&gt;
Ich hab gestern Abend eine Ketten-Sms der besonderen Art bekommen: &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Tell everyone, please don&apos;t eat the beef cuz some cows are dead at Svay Si So Phon&lt;/cite&gt; (im Westen an der Grenze zu Thailand)&lt;cite&gt;, maybe more than 100. Please forward this to everyone you know. Thanks &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
In diesem Fall könnte doch tatsächlich mal die üble Prophezeiung wahr werden.&lt;br /&gt;
Interessant auch, wie sich solche Meldungen hier verbreiten. Selbstverständlich ist aus den Medien heute nichts darüber zu erfahren. Aber wer weiß, wie viele Kühe tatsächlich gestorben sind, und ob überhaupt...</description>
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    <dc:subject>Asien</dc:subject>
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    <dc:date>2007-04-26T04:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3649315/">
    <title>Phnom Penh in der FAZ</title>
    <link>http://anima.twoday.net/stories/3649315/</link>
    <description>Ein gelungener &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub51A2BF0098D64DB1B0EE7722CC912140/Doc~E49E8FA78BFA04D55B5052467BB79E724~ATpl~Ecommon~Sspezial.html&quot;&gt;Artikel über Kambodschas Hauptstadt&lt;/a&gt;, für die, die es interessiert...</description>
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    <dc:subject>Asien</dc:subject>
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    <dc:date>2007-04-24T02:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3645741/">
    <title>&apos;Your chance to take part in making history&apos;</title>
    <link>http://anima.twoday.net/stories/3645741/</link>
    <description>Da ich es in den letzten Tagen mit mehreren Travellern davon hatte, und dann heute auch noch diverse Banner in der Stadt hängen hab sehen, musste ich zu diesem Thema mal Genaueres erfahren: &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Angkor Wat for 7 wonders!&lt;br /&gt;
Your Vote for Angkor! &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(das liest man auf den Bannern, die an der Phnom Penher Uni hängen)&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;266&quot; alt=&quot;Angkor&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anima/images/Angkor.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Und die Diskussionen mit den anderen Travellern gingen meistens darum, was die 7 Weltwunder überhaupt sind und ob oder warum Angkor Wat nicht dazu gehört. Keiner hat sie tatsächlich alle zusammenbekommen. Ich wusste zumindest, dass es alles Bauwerke der Antike waren und nur noch die Pyramiden stehen, aber über die Hängenden Gärten und den Koloss von Rhodos und irgendein Zeustempel in Athen bin ich auch nicht hinaus gekommen. &lt;br /&gt;
Hier noch mal die komplette Liste, natürlich aus meiner Lieblingsquelle &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwunder&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;, die ja bekanntlich (ähnlich wie das Fernsehen) immer Recht hat:
&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Die hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Koloss von Rhodos&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Grab des König Mausolos II. zu Halikarnassos&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Leuchtturm auf der Insel Pharos vor Alexandria&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Tempel der Artemis in Ephesos&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Zeusstatue des Phidias von Olympia&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
Diese Liste stammt von Reiseführern älterer Zeiten, und laut Wiki gibt es mittlerweile diverse Versuche, die Liste an die aktuell noch bestehenden Bauwerke anzupassen, allerdings scheint keine dieser Listen wirklich etabliert zu sein, was auch die weitschweifenden Vorschläge der anderen Traveller bewiesen haben.&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es ein neues Projekt, in Verbindung mit den Bannern, die an der Phnom Penher Uni hängen, und wahrscheinlich nicht nur dort: Jemand in der letzten Zeit am Eiffelturm, an Neu Schwanenstein, Machu Picchu und ähnlichen weltwunderwürdigen Menschenwerken vorbeigekommen? Da steht dann wahrscheinlich auch: &lt;cite&gt;Votre vote pour &lt;strike&gt;Ségolène Royale&lt;/strike&gt; le tour Eiffel!&lt;/cite&gt; Oder so...&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall wirbt diese Seite:&lt;a href=&quot;http://www.new7wonders.com&quot;&gt; New7wonders&lt;/a&gt; jetzt ganz fleißig für &lt;cite&gt;Deine Möglichkeit, Geschichte zu schreiben&lt;/cite&gt;...Man kann wohl in dieser neuen Abstimmung die aktuellen Weltwunder bestimmen (gebaut vor dem Jahr 2000). Also ran an die Wahlurnen, öhm, Mäuse und Tastaturen und Stimme abgeben! Vielleicht kann man sich diese Sieben ja auch merken...&lt;br /&gt;
Warum eigentlich gerade Sieben? Das ist der Zauber dieser magischen Zahl Sieben: das Göttliche (3) addiert mit dem Irdischen (4), die Woche (in der Gott die Welt schuf), die 7 Berge der 7 Zwerge... Und wann sonst sollte dann die Entscheidung zu den neuen 7 Wundern fallen, wenn nicht am 07.07.07?</description>
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    <dc:subject>Asien</dc:subject>
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    <dc:date>2007-04-23T09:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3644956/">
    <title>Mehr Meer</title>
    <link>http://anima.twoday.net/stories/3644956/</link>
    <description>Ja was für ein ausgelutschtes Wortspiel das doch ist. Aber trotzdem immerwieder lustig... &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Sihanoukville&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anima/images/Sihanoukville.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Das Foto ist geklaut, und zwar von &lt;a href=&quot;http://www.gadling.com/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Ich würde euch gern eigene Bilder posten, aber noch immer kann ich meine Kamera nicht benutzen, was mich von Tag zu Tag mehr ankotzt. Es gibt so viele Sachen, die ich gern festhalten würde. Bei früheren Reisen war das kein Problem, da waren immer Leute mit Kameras dabei, aber diesmal... hmpf... Naja vielleicht wirds diese Woche was.&lt;br /&gt;
Zurück zum Meer. Ich bin dieses Wochenende meer (okay ich hör auf damit) oder weniger spontan an die Küste gefahren. Das dauert so vier Stunden mit dem Bus, kostet 3 Dollar und ist ziemlich unkompliziert. Unten angekommen, bin ich an den Touristrand gefahren, hab mir nen Guesthouse gesucht (Einzelzimmer sind verdammt teuer) und hab dann den Rest des Wochenendes an und in dem tollen Wasser verbracht, das dort in unendlichen Mengen an den Landrand schwemmt (genannt Meer). Phnom Penh ist so stressig, so heiß und von Feinstaub möchte ich gar nicht erst reden... So das man in der Stadt eigentlich nicht zur Ruhe kommen kann. So bot der Aufenthalt am Meer für mich eine der bisher sehr seltenen Möglichkeiten, mal so richtig auszuspannen. Und gerade als ich anfing, über gar nichts mehr nachzudenken und die Wellen meinen Kopf vollkommen frei geschwemmt hatten, war der Sonntagvormittag rum und ich fand mich im Bus Richtung Phnom Penh wieder. Aber so ist das ja immer, wenn man Urlaub macht.&lt;br /&gt;
Trotzdem muss ich sagen, dass es ein schöner Trip war, auch wenn ich allein unterwegs war. Am Strand fanden sich so viele Leute, mit denen man bei Bedarf einen Traveller-Smalltalk halten konnte, und wenn man seine Ruhe will, dann hat man dort seine Ruhe... Und dann die Meeresfrüchte... Lecker.&lt;br /&gt;
Im krassen Gegensatz dazu natürlich auch die vielen Kinder, die an den Touristenstränden auf und ab laufen, um Massagen, Armbänder und Epilierung verkaufen, anstatt in die Schule zu gehen.</description>
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    <dc:date>2007-04-23T04:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3569671/">
    <title>Einen guten Rutsch</title>
    <link>http://anima.twoday.net/stories/3569671/</link>
    <description>ins &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Khmer_New_Year&quot;&gt;Khmer New Year&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;197&quot; alt=&quot;Schwein&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anima/images/Schwein.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(des Schweins)!</description>
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    <dc:date>2007-04-13T00:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3552861/">
    <title>Beweismaterial</title>
    <link>http://anima.twoday.net/stories/3552861/</link>
    <description>Wuhaa! mein Name im Internet... &lt;a href=&quot;http://mekongriverswim.blogspot.com/&quot;&gt;The Mekong River Swim Blog&lt;/a&gt; - Allerdings ohne Zeit *schnief*... mit 17:13 Minuten (ehrlich!) lande ich nach meiner Berechnung hinter dem Mittelfeld ;-)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.expat-advisory.com/mekong-river-swim-2007-cambodia/index.html&quot;&gt;Bilder&lt;/a&gt; gibts auch. Ich bin nicht wirklich festgehalten. Bei den Bildern von einer großen Gruppe im Wasser stehend lässt sich mein Rücken, der noch 3mal weißer ist als der Rest, mit etwas Phantasie ausmachen.</description>
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    <dc:subject>Asien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anima</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-11T08:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anima.twoday.net/stories/3552339/">
    <title>In Battambang und nachts auf der National Road No. 5</title>
    <link>http://anima.twoday.net/stories/3552339/</link>
    <description>Am Montag fuhren ich und mein Boss auf Geschäftsreise nach Battambang. Eine Nacht im klimatisierten Hotel schien der Himmel auf Erden  Stadtbesichtigung, Fruitshake trinken und Buisness-Essen  alles war unwichtig gegenüber 18 Grad Raumtemperatur, Animal Planet und den weißen Laken des riesigen Hotelbetts, die mehr als nur willkommene Abwechslung waren gegenüber dem üblichen Brett und Strohsack, auf denen ich meine Nächte zu verbringen pflege. Zu früh gefreut  nach seeligen Träumen von Jaakob und seiner Rahel (ich lese gerade Joseph und seine Brüder  vielleicht bald mehr dazu im Bücher-Stöckchen) wache ich auf mit einem leichten Kratzen im Hals, das sich bis zum Abend zu vollkommenem Stimmverlust ausweitete. Zum Glück legen die Kambodschaner Wert auf so wenig Bewegung wie möglich (als wir neulich eine Familie auf dem Land besuchten, rissen diese sogar ihren Zaun nieder, damit wir vor der Haustür parken konnten!!!) und ich werde zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt mit dem Moped chauffiert. &lt;br /&gt;
Battambang scheint mir die schönste Stadt des Landes zu sein: Ohne den hektischen Verkehr und das Pseudo-West-Lebensgefühl Phnom Penhs und ohne die vom Tourismus verdorbene Atmosphäre Siem Rieps präsentiert sich diese Stadt wie eine glitzernde Perle im staubigen Kambodscha. Die von Zeit und Wetter gegerbten Häuser im wunderschönen französischen Kolonialstil prägen das Stadtbild und vermitteln ein Gefühl des vergangenen Jahrhunderts, als die Kolonialherren noch durch die Straßen liefen, mit Tropenhelm, staubfarbenem Anzug und einem Sklaven, der ihnen Luft zufächerte. &lt;br /&gt;
Bei einem unserer Geschäftsessen komme ich in den Genuss einer weiteren kambodschanischen Spezialität: Rote Ameisen. Die werden mit Hilfe eines Eimers an einem langen Stab von dem Bäumen geschüttelt und dann im Wok gegrillt. Zubereitet mit Rindfleisch, Fischsoße und höchstwahrscheinlich viel Glutamat schmecken die eigentlich ganz lecker, aber ich bin mir nicht sicher, ob der Geschmack nicht eher von den anderen Incredentien bestimmt wurde. Von der ihnen nachgesagten fiebersenkenden Wirkung merke ich allerdings nichts.&lt;br /&gt;
Das letzte Meeting findet am Dienstag mit einer, in Kambodscha nicht unüblichen, Verspätung von einer Stunde statt. Nachdem man ewig über, nach meiner Meinung absolut unwichtige, Themen wie die Buchstabierung der Namen der Teilnehmer diskutiert hatte, fahren wir gegen 16 Uhr endlich in Battambang ab (anderthalb Stunden später als geplant) und hier beginnt der spannende Teil dieses Ausfluges.&lt;br /&gt;
Die National Road No. 5 ist ein schätzungsweise 8 Meter breites Asphaltband ohne Markierungen, dass sich von Poipet an der Grenze nach Thailand bis nach Phnom Penh erstrecht. Das Land auf dieser Strecke ist wie fast überall in Kambodscha platt wie ein Pfannkuchen, die Straße hat so gut wie keine Kurven und scheint nicht allzu alt zu sein: Der Asphalt ist vom Wetter und der Benutzung gewellt, aber noch gut in Schuss. Bei Tag sicherlich ein Abenteuer, aber richtig Spaß macht es erst, diese Strecke bei einbrechender Dunkelheit  zur Rushhour  zu fahren. Gegen 18 Uhr wird es richtig spannend und die Heimfahrt erinnert mich immer mehr an ein Computerspiel. Das Leben der Menschen auf der Strecke wird von der Straße und der Sonne bestimmt. Sobald diese untergeht ist alles auf dem Weg nach Hause: Zu Fuß, mit dem Rad oder Moped, zu 30st auf dem Dach eines Kleinbusses, auf einem Ochsenkarren oder dem Rücken eines Wasserbüffels. Links und rechts der Straße stehen die wackeligen Holzhütten auf Stelzen unter denen sich die Familien versammeln, hier und da brennt ein Feuer, manche Wohnstätten sind vom kalten Licht einer Neonröhre erhellt und ab und zu flimmert ein Fernseher, angeschlossen an eine Autobatterie. Strom oder Straßenbeleuchtung gibt es nicht. Doch habe ich nur wenig Zeit, mich dem Leben am Straßenrand zu widmen, mein fluchender und hupender Boss zieht meine Aufmerksamkeit auf die Straße vor und hinter uns. Vor uns steht die Straße voller Menschen  nicht nur in Deutschland ein sicheres Zeichen für einen Unfall  nur sind das nicht nur Gaffer, in Kambodscha benötigen die Unfallopfer jede Hilfe, Krankwagen gibt es nicht. Gerade wird ein Mann mit schmerzverzerrten Gesicht auf die Ladefläche eines Pickups gehoben, Dorfbewohner schaffen Stroh zu seiner Polsterung heran. Zum Glück ist das Krankenhaus in Battambang nur eine Stunde entfernt  für Leute mit schwereren Verletzungen sicherlich zu weit. Wir fahren weiter. Mein Chef hupt mittlerweile mehr als das er bremst. Es geht in atemberaubender Geschwindigkeit vorbei an Ochsenkarren, Mopeds und langsamen Camrys, denen mein Fahrer nur ein verächtliches Grinsen schenkt. Wir beide sitzen mittlerweile nach vorn gebeugt und voll konzentriert in unseren Sitzen. Jedes zweite entgegenkommende Auto blendet auf und macht keine Anstalten, für uns Abzublenden. Wir tun es ihnen schließlich gleich. Sichtweite ist trotzdem gleich null. Immer wieder tauchen plötzlich unbeleuchtete Karren, Mopeds, Sandhaufen, riesige Schlaglöcher oder selber gebaute Autos vor uns auf. Es gilt, diese zügig zu umfahren, dabei niemandem die Möglichkeit zu geben, uns zu überholen und den Gegenverkehr in den Straßengraben zu drängen. Alles untermalt durch die grelle Hupe, ständiges Auf- und Abblenden und lautes Fluchen auf Deutsch (Maaaaann! Haaalllooo? Arrsch!  was man eben so sagt ;-). Gerade beim Durchfahren der Schlaglöcher sind wir mit unseren 300kg Reis und Sand auf der Ladefläche einigen Fahrzeugen gegenüber im Vorteil. Auf offener Fläche schaffen es doch viele, uns zu überholen, vor allem die, die sich einen Vorteil verschaffen, indem sie in der Ortschaft nicht bremsen. Die Drängler werden dann von uns ebenfalls bedrängt und in der Rückspiegel geblendet  Rache ist Blutwurst. &lt;br /&gt;
Gegen 20 Uhr wird es schließlich ruhiger auf der National Road No. 5, nur einzelne Wasserbüffel und Hunde kreuzen unseren Weg. Trotz Klimaanlage kommen wir gegen halb 10 komplett durchgeschwitzt in Phnom Penh an.</description>
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