Freitag, 30. März 2007

30°, neues Rad und ein ganz schlechtes Gewissen

So nachdem ich so viele Mecker-Mails bekommen habe, warum ich mich denn nicht melde, möchte ich an dieser Stelle nochmal entschuldigen und gleichzeitig alle Schuld von mir schieben :-P
Ich bin in Phnom Penh angekommen, wurde von meiner Gastfamilie am Flughafen abgeholt (was für ein Empfang - schey) und wir sind dann nach einmal duschen und umpacken direkt zu ihrem Haus auf dem Dorf gefahren, das liegt ein paar Kilometer außerhalb von PP und verfügt nichtmal über fließend-Wasser - dementsprechend auch kein Internet. Soweit so gut, nur ging es dann weiter nach Sway Rien, einer Provinz im Süd-Osten Kambodschas, an der thailändischen Grenze. Dort haben ich und mein Chef bei dessen Familie geschlafen, und verzweifelt in der Stadt nach Internet gesucht, nur gab es dort wirklich nichts zu holen. Das einzige Internetcafe hatte irgendwie Probleme mit der Verbindung. Hmpf...
Es blieb mir nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis wir zurück nach PP fahren würden.
In Sway Rien haben wir etliche Patenkinder besucht, zwei von uns renovierte Schulen auf die Nachhaltigkeit hin untersucht und außerdem noch eine Matheplympiade veranstaltet.
Es kam wie es kommen musste: Statt am Dienstag fertig zu werden, zog sich alles bis zum Donnerstag Vormittag.
Jedenfalls bin ich da, es geht mir gut, ich wurde weder ausgeraubt, noch entführt oder umgebracht.
Alles in bester Ordnung also.
Kambodscha ist übrigends auch in der Regenzeit nicht ganz hässlich ;-). Die Sonne lacht den ganzen Tag, in Sway Rien sind wir viel mit dem Moto auf dünnen Pfaden zwischen den ausgetrockneten Reisfeldern unterwegs gewesen. Links und recht vereinzelte Zuckerpalmen, ein paar Lehmhütten und Wasserbüffel, sonst nichts als flaches Land.
Hier in Phnom Penh herrscht Verkehrschaos wie eh und je. Ich habe heute ein Fahrrad bekommen, mit dem ich in Zukunft auf die Arbeit in das Büro fahren werde. Von meiner Wohnung sind das vielleicht 20 Minuten. Das Büro ist übrigends von der NGO COMPED, bei denen ich im Moment noch arbeite, bis das Semester wieder losgeht. Es ist wunderbar hoch gelegen, dass man über alle Dächer hinweg schauen kann.
Meine Wohnung werde ich nun doch erst heute beziehen. Sie liegt im obersten Stockwerk eines tyischen kambodschanischen Stadthauses (Bilder kommen noch). Dementsprechend warm und kuschelig ist sie auch, aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles ;-)
Hier ist übrigends gerade Mango-Saison... :-D
Am Wochenende werde ich in PP bleiben, muss mal ein bisschen rumradeln. Kann mich momentan noch überhaupt nicht orientieren. Bin in einem ganz anderen Viertel als beim letzten Mal und mein innerer Kompass hört nicht auf sich zu drehen.

Animalisch

Germanistik-Studentin aus Bamberg lenkt sich mal wieder von der Arbeit ab

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