Ich weiß, der Titel ist plakativ....
Aber trotzdem kann ich seit ein par Tagen nicht mehr einschlafen. Könnte am Mond liegen, daran lags früher jedenfalls immer und am Mittwoch ist ja auch wieder Vollmond. Die Mädels die ich befragt habe, habe alle ähnliche Probleme... Zumindest die seltsamen Ich-geh-in-Unterwäsche-an-die-Uni-Träume traten auf... Die Jungs grunzen, unempfindlich gegen seltsame Schwingungen, so tief und fest wie eh und je.
Jetzt kommt mein Experiment, was denn am besten beim Einschlafen hilft:
Vorgestern hab ich noch in meinem Tagebuch geschrieben, nachts halb 2... hat nicht so richtig geholfen...
Gestern hab ich Schwarztee getrunken (hat lange gezogen hat - keine Hilfe); Hausaufgaben gemacht (dafür war ich zu müde); gezeichnet (ist sogar ganz nett geworden - hat aber auch nix geholfen); Montaigne gelesen (zu kompliziert für meinen müden Kopf) und dann bin ich schließlich Herr der Ringe zu 300sten Mal angefangen zu lesen - nach 15 Seiten sind mir endlich die Augen zugefallen...
Heute gibts weitere Experimente mit Bier, Hörspiel und noch mehr Herr der Ringe.
Falls jemand gute Tipps hat, unbedingt kommentieren!
Nichts geht über ein sauberes, aufgeräumtes Zimmer!
Doch! Stattdessen 2 Stunden Hausarbeit schreiben... >:-I
ich möchte an der Stelle auf diese
Onlinepetition für eine
gesetzliche Regelung von Praktika aufmerksam machen.
ich finde das ist es wert, unterzeichnet zu werden. Bisher gabs wohl schon 50 tausend Unterschriften. Die ganze Aktion endet am Dienstag.
Die Petentin fordert, dass Praktika und ähnliche Lernverhältnisse per Gesetz eindeutig von Arbeitsverhältnissen abgegrenzt werden müssen, damit sie keine regulären Stellen ersetzen. Praktika müssten auf drei Monate begrenzt und mit mindestens 300 Euro pro Monat vergütet werden. Volontariate und ähnliche Berufseinstiegsprogramme müssten mit mindestens 7,50 Euro pro Stunde vergütet werden.
Begründung:
In den letzten Jahren haben prekäre Beschäftigungsverhältnisse von jungen Menschen zugenommen. Der Eintritt in das Berufsleben wird immer schwieriger. Um der Arbeitslosigkeit zu entgehen, sehen sich immer mehr junge Menschen genötigt, prekäre Beschäftigungsverhältnisse einzugehen indem sie bspw. un- oder unterbezahlte Praktika absolvieren. In der Konsequenz hat sich in mehreren Branchen ein ""Praktikanten-Arbeitsmarkt"", insbesondere von Akademikerinnen und Akademikern herausgebildet. Dieser zeichnet sich durch ein extrem hohes Qualifikationsniveau, flexibelste Arbeitszeiten, niedrige Sozialstandards sowie geringe bis keine Entlohnung aus. Dauern diese Praktika darüber hinaus länger als drei Monate, ist anzunehmen, dass das eigentliche Lernverhältnis Praktikum die Schwelle zu einem regulären Arbeitsverhältnis längst überschritten hat und dementsprechend vergütet werden muss.
Heute war ich mal wieder beim Arzt (das zweite Mal seit der Einführung der Praxisgebühr) und wie beim letzten Mal hab ich mich danach geärgert.
Das einzig sinnvolle, was rausgekommen ist, war ne Überweisung zum Orthopäden - gegen meine Platt-Spreiz-Senk-Füße, oder was auch immer. Obwohl ich da auch noch nicht weiß, was für Kosten rauskommen. Bei meinem (seit einem Saufunfall von anderthalb Monaten schmerzenden) Fuß konnte er mir auch nicht wirklich helfen, die Bandage hatte ich mir selber auch schon verschrieben. Und neben den 10 Euro Praxisgebühr bekam ich noch ein sauteures homöopathisches Mittel gegen meinen entzündeten Hals verschrieben. Pfff... ich wollte harte Drogen und nicht son Naturzeugs. Jetzt ist mein Geldbeutel leer und mir ist nicht wirklich geholfen. Ich glaube ich bleibe bei der guten alten Selbstmedikation. Wer braucht schon einen Hausarzt...
Lange nicht sowas gutes im Spiegel gelesen.
Kalkofe spricht wahre Worte... zum Thema Unterschichtenfernsehen und dem Untergang des deutschen Cover-Tv

(is übrigends mit der neuen Kamera gemacht)
Der 28.12. - erster Tag mit Langeweile-Erscheinungen...
Zuhause ists schee wie immer - nur wird das hier immer mehr nur ein Ort zum Zurück-Kommen, nicht Heim-Kommen.
Weiß nicht, ob Bamberg jetzt das Zuhause ist. Die Wg mit Aussicht auf baldigen Wechsel sicherlich nicht, wohl eher die Stadt und die Menschen aber irgendwie ist der Auszug aus dieser Heimat ja auch absehbar.
Weihnachten ist schon das beste aller Feste. Ich mag die festen Regeln, nach denen diese Zeit abläuft... da freut sich der kleine Autist in mir. Niemand traut sich in der Zeit so richtig zu stören, man kann gammeln ohne Ende und wenn man sich doch einmal bewegen möchte, gibt es genügend Möglichkeiten (ich hab gestern die riesige Küche geputzt).
Über Geschenke kann ich auch nicht klagen, endlich kann ich mal ein paar Sachen festhalten mit meiner Superdigicam!!
Nur langsam kriecht die Realität durch den wabernden Rehbraten-Lebkuchen-Omaparfüm-Tannennadel-Schokolaen-Nebel, der mich umgibt, reißt mir das Buch aus den Händen, schuppt die Katze von meinem Schoß und zieht die Kopfhörer von meinen Ohren, hebt mich zurück auf die Beine (allein hätte ich es nie aus der Sitzkuhle auf dem Sofa geschafft) und brüllt: "Mediävistikreferat!!!" Ich aber packe sie, knülle sie zusammen und werf sie irgendwo hinter den Weihnachtsbaum: "Nächste Woche!!". Dann sinke ich behaglich in den Dunst zurück, die Musik wird lauter und der Katzer dreht sich wieder tramplend auf meinen Oberschenkeln, um die beste Schlafposition für die nächsten zwei Stunden zu finden...
... ich schaue jetzt schon den dritzweiten Wallander
... ich hab in zwei Tagen ein dickes Buch durchgelesen
... der Urlaub auf dem Bauernhof hat begonnen: Ställe ausmisten, Mäuse und Hamster fangen, mit Gummistiefeln durch den Schlamm stapfen (warum schneit das nicht?) etc.
... die Weihnachtspyramide dreht sich
... und ich kann es kaum erwarten, dass ich endlich meine Geschenke loswerden kann
In dem Sinne wünsch ich euch allen auch ein paar gemütliche und harmonische Tage! FROHE WEIHNACHTEN
Jude Law für einen Abend *schmacht*
Wieviele Kinder passen in einen Bus?
naja jedenfalls 2 Kindergartengruppen. Ich stand schon, weil alle Plätze besetzt waren und dann plötzlich fielen abertausende (möchte man meinen) Halblinge in mein Gefährt ein. Aus der Traum von einer romantischen 2. Fahrt über die neue Luitpoldbrücke. Die ganze Zeit musste ich aufpassesn, keines zu zertreten. Aber ganz witzig wars trotzdem - besonders wenn der Busfahrer gebremst hat. Und all die glücklichen Gesichter der Früher-auch-mal-Muttis ... *schmacht*... dazwischen das Gekeife der Kindergärtnerinnen, meckernde Omas, die sich mit den Jugendlichen in den zu großen Klamotten um die besten Plätze streiten - Hach das Busfahren hat mir gefehlt!