Samstag, 15. September 2007

Trefferquote

Sollte es mir zu denken geben, dass mein Fußballteam eine Torquote von 1:10 hatte?

Montag, 10. September 2007

Norma News II

Heute habe ich bei meinem täglichen Normastreifzug entdeckt, dass man bereits die Weihnachtsprodukte in das Sortiment aufgenommen hat. Von Nürnberger Lebkuchen über Marzipan bis hin zu Spekulatius ist alles in den heiligen Hallen des Konsums zu finden, was das Weihnachtsmannherz begehrt. Am 10. September!!? Damit wars das wohl endgültig mit dem Sommer.
Ich wünsche den werten Lesern eine angenehme Vorweihnachtszeit!
Und ich läute die Zeit der Anti-Weihnachten-Blogbeiträge ein...

Samstag, 8. September 2007

Pfui!

Normas neustes Angebot: Eine Bierrente.
Unglaublich, aber hier winkt als Prämie für die Teilnahme an einer Umfrage 1 Kasten Bier pro Woche für ein Jahr lang. Ich kenne einige, die jetzt große Augen bekommen und á la Homer Simpson eventuell auch den einen oder anderen Speicheltropfen absondern werden, aber mal ehrlich: Das können die doch nicht bringen... Gibts nen direkteren Weg, jemanden in den Alkoholismus zu führen? homer_simpson
Arrg, trotzdem komme ich nicht umhin, über die Teilnahme nachzudenken...

Donnerstag, 2. August 2007

Tja, muss ja...

Nach der langen Phase der Abstinenz werde ich mich mal langsam wieder ans Bloggen wagen. Leichter als jetzt kann mir die Themenfindung eigentlich nicht fallen, aber trotzdem bekomme ich zur Zeit keinen anständigen Satz zu Ende. Einen Pflichtartikel zu einem Thema, das mich wirklich interessiert, nämlich meiner Kambodschazeit, habe ich in geschlagenen drei Tagen harten Grübelns mehr schlecht als recht zustande gebracht. Zu Schreibmaschinenzeiten hätte ich in der Konzeptionsphase wahrscheinlich einen Mülleimer mit zerknüllten Zetteln füllen können. Ein Hoch auf die Deletetaste, wer weiß, wie viele tausend Hektar Regenwald die schon vor der Abholzung bewahrt hat.
Um einen sanften, völlig politisch korrekten und unkomplizierten Beitrag schreiben zu können bietet sich mein Hamburg-Wochenende an. Zuerst einmal möchte ich betonen, dass Mitfahrgelegenheiten die beste Methode sind, die großen Strecken zurückzulegen. Hin und zurück kostete zusammen weniger als die Hinfahrt mit dem Ice, und das, obwohl ich eine Bahncardbesitzerin bin. Und wenn man dann noch bis vor die Haustür gebracht wird...
Die Hansestadt präsentierte sich stilecht in einem grauen Dauerregen – ein Fakt, der mich und -- arg... an dieser Stelle habe ich mich schon wieder abgelenkt – und zwar mit dem aus psychologischer Sicht interessanten Versuch, einen Simpsons Avatar zu erstellen, der mir irgendwie ähnlich sieht – wenigstens bin ich nicht die einzige auf dem Selbstfinungstrip -- zurück zum Text: Ich und meine wunderbare (!!) Stadtführerin Regensonne trotzten den Wettern, sprangen todesmutig in eine Barkasse, umrundeten Ladungsbrücken und Speicherstadt, überstanden kreischend meine erste Geisterbahnfahrt auf dem Dom, und verbrachten zu dem noch einige angenehm wortreiche Stunden auf diversen U-Bahn-Sitzen. Was will man mehr?
Außerdem trat ich an zum zweiten FTP-Workshop innerhalb von zwei Wochen, ob endlich etwas hängen geblieben ist, wird sich zeigen.
Hamburg, die Medienstadt schlechthin, sicherlich war ich nicht das letzte Mal dort...
Soviel zum Einstieg, eigentlich gibt es viel mehr zu bebloggen in der nächsten Zeit, denn es steht der vierte Umzug in diesem Jahr an, und der scheint endgültig zu sein... Mal sehn, ob ich mich aufraffen kann!

Montag, 9. Juli 2007

Angekommen

Ich bin wieder da.
Ehrlich gesagt schon seit Wochen, aber Zeit war vorher keine. Jetzt eigentlich auch nicht.
Mein Blog wird älter und jetzt kann man schon Ereignisse vergleichen, die jährlich stattfinden, und die ich hier schon dokumentiert habe.
Wie das Rudolstädter Tanz- und Folkfest auf dem ich am Wochenende war. Da hat es nämlich im letzten Jahr geregnet: Guckst du hier.
Dieses Jahr dagegen lachte die Sonne, die Musik war super und meine Waden sind steif vom Tanzbein-Schwingen.
Eine super Veranstaltung, obwohl ich alles vergessen habe, was man nicht vergessen darf (Stöpsel für die Ohren, Isomatte, passende Schuhe...) und zwischendrin mal nach Bamberg fahren musste - was mir übrigens die Festival-Note versaut hat: Kein Mensch duscht da zwischendrin...
Die Acts waren wie immer eher unbekannt (bis auf die Gianna Nanini - aber die war arg kratzig und poppig. Bellooo Bello Impossibile...), aber sehr gut tanzbar, alles. Ich habe sogar gewalzt!
Jetzt die üblichen Erschöpfungserscheinungen, aber irgendwann nächste Woche wird sicherlich Zeit sein, das Schlafdefizit auszugleichen.
In dem Sinne melde ich mich offiziell zurück. In Bamberg und Web 2.0 :)

Montag, 11. Juni 2007

Dah'ling

Die letzten beiden Wochen habe ich einen Intensiv-Urlaub durchgezogen. Mit Besuch im Gepäck ging es erst nach Kratie, einer kleinen Stadt am Mekong, der dort besonders tief ist und eine Delfin-Kolonie beherbergt, dann weiter nach Siem Reap, wo wir im Schnelldurchgang die Tempel besichtigten und zum Schluss noch ein paar Tage am Meer in Kampot und Kep (meine Lieblingsecke in Kambodscha). Hier haben wir flotte Mopeds ausgeliehen und sind ein bisschen an der Küste entlang gedüst. Ein gespenstischer Landstrich: Während es vor 50 Jahren das Vorzeige-Strandbad Kambodschas war, voller Villen reicher Kambodschaner, mit beleuchteter Promenade, Königsresidenz und Springbrunnen sind davon jetzt nur noch Ruinen übrig geblieben. In ihrem Wahn, eine Gesellschaft ohne Unterschiede zu schaffen, wurde dieser Landstrich mit seinen Villen samt deren Bewohner von den Roten Khmer einfach platt gemacht. Übrig geblieben sind imposante Steinmauern, Fundamente, manchmal eine Treppe ins Nichts oder die Grundmauern der einen oder anderen Villa, die ein bisschen nach Bauhaus aussieht und in der jetzt Bauernfamilien mit ihren Tieren hausen...
Jetzt bin ich zurück in Phnom Penh, der Besuch ist schon wieder weg und es bricht eine arbeitreiche Woche an und dann geht es schon wieder nach Hause...
Gestern: Der vorletzte Sonntag und der letzte, an dem ich richtig Zeit habe. Während ich mich am Vormittag in den Untiefen des OPACs herumgetrieben und mittags (schon sehr lange liegen gebliebene) Klamotten gewaschen und sogar mal meine Bude durchgekehrt habe, war der Nachmittag frei für eine ausgedehnte Tour durch die Stadt auf meinem Radl. Eine Idee, auf die am Sonntag nicht nur ich komme. Am Fluss (die Flaniermeile) angekommen, fand ich mich in einer rollenden Mopedmasse wieder. Auf jeder Sitzbank mindestens drei Passagiere, jeder plauschte beim Fahren mit jedem, lange schwarze Haare flatterten und ich war ganz im Rausch des „Dah’ling“ – wie es die Kambodschaner nennen – Rumfahren, gucken, Spaß haben. Cruisen ist vielleicht eine passende Übersetzung. Aber in Kambodscha nimmt das ganz andere Ausmaße an: Hier sorgen die Sonntagsfahrer regelmäßig für Innenstadtverstopfung. Einmal rammte mich sogar ein Moped recht unsanft, aber ich blieb bei diesem ersten ‚Unfall’ überhaupt zum Glück unversehrt. Doch der Schreck hielt nicht lange an, denn schon war meine Aufmerksamkeit wieder auf die Straße vor mir konzentriert, wo der Tourie-Elefant der Stadt gerade zwischen den Mopeds auf dem Heimweg war. Langsam rollte ich vorbei an dem Riesen mit den rundgelaufenen Stampfern und im nächsten Moment war schon mein Kumpel Bo neben mir, der auch auf eine Runde Dah’lng in der Stadt unterwegs war. Fahrrad neben Moped rollten wir durch den Rummel der Stadt, vorbei an lauten Musikständen, Riesenrad und hunderten Süßigkeitenwagen.
Jetzt sitze ich mal wieder im FCC, über der belebtesten Straße der Stadt und schaue noch mal in den ewig vorbeiziehenden Strom aus Mopeds, mit den jungen Leuten, die dicht aneinander gedrängt vor ihrem Alltag wegfahren...

Freitag, 25. Mai 2007

Od’banja’ha

Kambodscha ist das Null-Problemo-Land schlechthin.
Möchte ich ein freundliches „Od’banja’ha“ hören, brauche ich mich nur für irgendwas zu entschuldigen. Ob: „Sorry, I’m late.“ (abends halb 11, wenn die Vermieter-Mutti schon oben auf dem Balkon steht und wartet, um abschließen zu können), “I didn’t know that” (absolut underdressed auf einem Dorffest, dass sich als eine Art Staatsempfang entpuppte) “Sorry, I forgot our appointment” (als mich mein Gegenüber 30 Minuten später anruft) oder “Oh, I am so sorry” (nachdem ich mit meinem Fahrrad beim Ausparken ein Moped gerammt hatte, bei dem auch glatt ein Stück Schutzblech abbrach) – immer kommt die gleiche Antwort: “No problem - Od’banja’ha“. Auf dem Weg zur Arbeit fahre ich sogar an einem Restaurant vorbei, das ‚No Problem’ heißt.
Das ist wahrscheinlich eine Art Reflexreaktion, dass auf das Wort ‚Sorry’ ‚No Problem’ folgen muss, ähnlich wie bei ‚How are you’ und ‚Thank you I’m fine, and you?’.
Ich frage mich, ob damals, als Pol Pots Brüder Nummer 2 und 3 1998 offiziell nach Phnom Penh kamen, um sich für die Taten der Khmer Rouge bei den Kambodschanern und auch ‚den Tieren, die unter den roten Khmer gelitten haben’ zu entschuldigen und „sorry, very sorry“ ins Mikrophon logen, auch der eine oder andere Kambodschaner, dessen Eltern und 3 Geschwister auf Pol Pots Schlachtfeldern verhungert sind oder tot geschlagen wurden, vor seinem Fernseher oder dem Miniradio irgendwo in der Provinz schulterzuckend „Od’banja’ha“ murmelte.
Und bisher war es auch noch nie ein Problem für die beiden, dass sie eine tragende Rolle in diesem grausamen Völkermord gespielt haben. Noch können sie sich unbehelligt um ihre Vorgärten kümmern, gesponsert von der aktuellen Regierung, Premier Hun Sen ist ja ein alter Parteikumpel.
Doch jetzt kommen die Ausländer und machen Stress mit ihrem Khmer Rouge Tribunal, dabei hat man doch in Kambodscha ganz andere Probleme, als sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Wieso alte Wunden aufreißen oder die Jugend verunsichern, vor denen man das Massengemetzel von vor 30 Jahren so gut verschwiegen hat?
Od’banja’ha

Montag, 21. Mai 2007

Germanisten-Quiz

Auf Spiegel-Online kann man seine Belesenheit testen.
Das Bucheinstiegsquiz.
Meine 21 Punkte waren aber eher das Ergebnis glücklichen Ratens.

Animalisch

Germanistik-Studentin aus Bamberg lenkt sich mal wieder von der Arbeit ab

GrüßDich

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Starker Kiefer
Ist auch gut, dass die Kleinen stark zubeissen können...immer...
H.Volke (Gast) - 10. Feb, 07:59
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schwul
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Mach doch mal wieder was für Dein Blog! Immerhin eroberst...
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Schick,...
.. schickt. Wann geht die Tasche in die Serienproduktion?
hacka (Gast) - 21. Mai, 10:57
Gretelies Tasche
... ist mein nächstes Vorhaben, mit den gleichen Stoffen,...
anima - 22. Mär, 09:47
gratulation!
der erdbeerstoff ist wirklich großartig, ich sollte...
paule (Gast) - 21. Mär, 23:54

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Zuletzt aktualisiert: 10. Feb, 07:59

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