Nach der langen Phase der Abstinenz werde ich mich mal langsam wieder ans Bloggen wagen. Leichter als jetzt kann mir die Themenfindung eigentlich nicht fallen, aber trotzdem bekomme ich zur Zeit keinen anständigen Satz zu Ende. Einen Pflichtartikel zu einem Thema, das mich wirklich interessiert, nämlich meiner Kambodschazeit, habe ich in geschlagenen drei Tagen harten Grübelns mehr schlecht als recht zustande gebracht. Zu Schreibmaschinenzeiten hätte ich in der Konzeptionsphase wahrscheinlich einen Mülleimer mit zerknüllten Zetteln füllen können. Ein Hoch auf die Deletetaste, wer weiß, wie viele tausend Hektar Regenwald die schon vor der Abholzung bewahrt hat.
Um einen sanften, völlig politisch korrekten und unkomplizierten Beitrag schreiben zu können bietet sich mein Hamburg-Wochenende an. Zuerst einmal möchte ich betonen, dass Mitfahrgelegenheiten die beste Methode sind, die großen Strecken zurückzulegen. Hin und zurück kostete zusammen weniger als die Hinfahrt mit dem Ice, und das, obwohl ich eine Bahncardbesitzerin bin. Und wenn man dann noch bis vor die Haustür gebracht wird...
Die Hansestadt präsentierte sich stilecht in einem grauen Dauerregen – ein Fakt, der mich und
-- arg... an dieser Stelle habe ich mich schon wieder abgelenkt – und zwar mit dem aus psychologischer Sicht interessanten Versuch, einen Simpsons Avatar zu erstellen, der mir irgendwie ähnlich sieht – wenigstens bin ich nicht die einzige auf dem Selbstfinungstrip -- zurück zum Text: Ich und meine wunderbare (!!) Stadtführerin
Regensonne trotzten den Wettern, sprangen todesmutig in eine Barkasse, umrundeten Ladungsbrücken und Speicherstadt, überstanden kreischend meine erste Geisterbahnfahrt auf dem Dom, und verbrachten zu dem noch einige angenehm wortreiche Stunden auf diversen U-Bahn-Sitzen. Was will man mehr?
Außerdem trat ich an zum zweiten FTP-Workshop innerhalb von zwei Wochen, ob endlich etwas hängen geblieben ist, wird sich zeigen.
Hamburg, die Medienstadt schlechthin, sicherlich war ich nicht das letzte Mal dort...
Soviel zum Einstieg, eigentlich gibt es viel mehr zu bebloggen in der nächsten Zeit, denn es steht der vierte Umzug in diesem Jahr an, und der scheint endgültig zu sein... Mal sehn, ob ich mich aufraffen kann!