Sonntag, 3. Februar 2008

Duhlendorf Krah!

Durch eine unglückliche Fügung ergibt es sich jedes Jahr aufs Neue, dass ich zur Karnevalszeit in der Heimat weile.
Dann stehe ich immerwieder im Konfettiregen, beschallt mit nackten Friseusen und frage mich: Warum, warum nur?
Und dann frage ich mich, warum nich alle das denken. Dann geh ich meistens - frustriert von der Antwort - heim.
Zuhause muss ich dann immer alle Zimmer kehren. Und dann läuft im Fernsehen die große Faschingsgala. Warum?

Mittwoch, 23. Januar 2008

Was man nicht machen sollte...

Kaffee über den Laptop schütten!

Hmpf

Mittwoch, 2. Januar 2008

uargs

aus dem WG-Alltag

Rauhnächte

Ein bisschen Aberglaube zum Jahreseinstieg.
Angeblich sind die 12 Nächte zwischen den Jahren, also von 25.12. bis zum 06.01 ganz besondere Nächte, dunkel und stürmisch mit vielen herumfliegenden Geistern und son Kram (Odin und sein wildes Heer sammeln die Toten ein). Und diesen Rauhnächten wird auch nachgesagt, dass es sich in dieser Zeit besonders gut orakeln lässt, so träumt man, was in den Monaten des kommenden Jahres passieren wird. Jede Nacht steht dabei für einen Monat. Also schön merken und aufschreiben! Heute ist der September dran...
Auch ganz witzig, hier ein Text mit Hinweisen, was man in dieser Zeit lieber bleiben lassen sollte:

Von diesen Tätigkeiten abgesehen, sollte man sich während der Rauchnächte still und unauffällig verhalten und keine wesentliche Arbeit verrichten. Wer die "Zwölften" nicht hält, hieß es im allgemein, zieht sich Kröten, Frösche oder Läuse ins Haus und hat das ganze nächste Jahr über Unglück. Auf keinen Fall sollte man während dieser vierzehn Tage Wäsche im Freien oder auf dem Dachboden aufhängen, da sonst Krankheiten in die Kleidungsstücke kommen, die sich dann auf den Menschen übertragen. Weiterhin verboten war: spinnen, nähen, klöppeln, mangeln, dreschen, Stiefel schmieren und Nägel einschlagen, sich die Füße waschen und die Haare schneiden.
Frühmorgens darf man nicht pfeifen, keine Nüsse, Äpfel oder sonst etwas vom Boden aufheben, nichts ausleihen und nicht den Kehricht zur Tür hinauskehren. Erbsen und überhaupt Hülsenfrüchte darf man auf keinen Fall essen, weil man sich sonst, wie es in Westfalen und Franken hieß, Geschwüre zuzieht oder krank wird.

Samstag, 22. Dezember 2007

Nacktmullen Content

Ich denke, es ist an der Zeit, über meine (mittlerweile schon nicht mehr ganz) neue Leidenschaft zu berichten.

Der Heterocephalus Glaber als Art der Sandgräber ist so ziemlich das hässlichste Tier auf diesem Erdenrund: Als Paradebeispiel einer evolutionären Sackgasse lebt er perfekt angepasst in komplizierten Höhlensystemen in den ostafrikanischen Wüsten. NacktmullePerfekte Anpassung bedeutet in Fall des Nacktmulls: keine Behaarung, kleine Ohren und trübe Augen und riesige Zähne.
Die graben nämlich nicht mit den Pfoten sondern mit den Zähnen, auf die der gesamte Muskelaperrat konzentriert ist und die sie auch einzeln bewegen können!!!
Auch sehr toll: Das sind die einzigen Säuger, die in einem Staatensystem leben. Die Königin hält die anderen Weibchen unfruchtbar. Stirbt sie (nach bis zu 20 Jahren), werden auf einem Schlag alle Weibchen des Staates fruchtbar, und die Nacktmullin, die zuerst Kinder bekommt, wird zur neuen Königin gekrönt. Während der Schwangerschaft wächst die Nacktmullin nicht in die Breite, sondern in die Länge... Praktisch, so passt sie noch durch die engen Gänge...
Als einzigem Säuger fehlt dem Nacktmull außerdem die Substanz P in der Haut, was ihn schmerzunempfindlich macht.

Tolle Fiecher jedenfalls, habs nur noch nicht geschafft, sie live zu sehn. Aber vielleicht klappts ja auf der nächsten Exkursion (Zoo Dresden oder so)...

Samstag, 15. Dezember 2007

Schon mal über die eigenen Einstellungen nachgedacht?

Wie kann man rausfinden, ob man insgeheim nicht doch ein Rassist, Dicken- und/oder Rentnerhasser ist - gehemmt in seinen Gefühlsäußerungen durch gesellschaftliche Konventionen.
Hier kommt das Unterbewusstsein zur Sprache.

Donnerstag, 22. November 2007

Pumpkin Pie, Schlammpfützen und Reisepläne

Es gibt einiges, das hier vermerkt werden sollte. Vor allem aber sitze ich gerade in der Bib vor meinen Französisch Hausaufgaben (l'article partitif) und möchte mich ablenken (siehe auch Blogbeschreibung rechts oben)

Also zuerst einmal möchte ich das gestrige Thanksgiving Dinner in der Magazinstraße in den Himmel loben - ich finde das Übernehmen von amerikanischen Traditionen ausgesprochen gut! Erst der Weihnachtsmann und jetzt das. Der Truthahn war unvergleichlich riesig. Konnte mich kaum zurückhalten, meinen Kopf da reinzustecken... aber nein, das wäre gar nicht möglich gewesen - denn er war außerdem noch köstlich gefüllt. Dazu die üblichen Beilagen: Kartoffeln, Mais, Erbsen, Cranberrysauce. Wir haben gegessen und Unmengen köstlichen Weins aus Jaques Weindepot getrunken - ich glaube ich hatte noch nie so einen angenehmen Rausch, ohne Kopf und mit unfallfreiem Heimradeln trotz 5-6 Gläsern... Auch sehr gelungen (ich muss mich mal selber loben) war mein Pumpkin Pie, kann ich zum Nachbacken sehr empfehlen. Is gar nicht so schwer und sau lecker. Sehr witzig auch die Gesprächsthemen - Im Endeffekt drehte sich alles um Gauda und Indiana Jones (wie anregend können doch Filmplakate sein ;)

Dann noch erwähnenswert ist mein neues Engagement bei Feki.de - ich organisier da jetzt den Lauftreff mit - d.h. ich kann mich jetzt nicht mehr mit billigen Ausreden drücken und muss 2mal die Woche raus in den dunklen Hain um den Schlammpfützen auszuweichen. Die Resonanz ist erstaunlich gut - Also, wer Lust hat: Aufraffen und Mitlaufen! Mo 20 Uhr und Do 20.15 am Wohnheim Obere Mühlen.

Zum Schluss das Wichtigste: Morgen gehts mit meinem Liebsten nach Göteborg für vier Tage meine zukünftige Mitbewohnerin besuchen - man man man die faulen Studenten wieder...

Samstag, 10. November 2007

Wer blogt denn noch in Bamberg?

Ich blogge, Paule bloggt, Jay bloggt und der Coyote natürlich (obwohl er mir ja neulich anvertraut hat, dass nach 340 Beiträgen einfach die Luft raus ist...). Vroni ist auch noch fleißig...
Ich habe jetzt noch zwei bloggende Erstis entdeckt: Blume und Aki - Lustig, die Adressen...
Dann vom Titel her sehr vielversprechend: Bamberg - Studieren zwischen Bieren und Überleben in Franken.
Außerdem noch ein WG-Blog mit interessanten Infos...
In der DDR haben sich die Autoren ständig gegenseitig zitiert, um vielleicht weniger bekannte Kollegen oder Kollegen, die vor dem Staat geschützt werden mussten, im Gespräch zu halten...

Donnerstag, 8. November 2007

Oh Bamberger Bloggosphäre where art thou?

Ich blicke mich um und alles ist wüst und leer.
Unglaublich, aber der Bamblog ist nicht mehr und der erste Bamberger Blog, den ich hier kennengelernt habe, Wuschels Welt, hat auch schon den letzten Beitrag gesehen...
Jetzt konnte ich mich nach langer Semesterferienpause endlich wieder ein bisschen aufraffen... und dann brechen hier alle die Zelte ab. Bee ist ja auch nicht mehr in Bamberg....
Ich denke, wir brauchen Nachwuchs, sonst sterben wir noch aus!
Blogger Bambergs vereinigt euch!

Animalisch

Germanistik-Studentin aus Bamberg lenkt sich mal wieder von der Arbeit ab

GrüßDich

Du bist nicht angemeldet.

Neulich

Starker Kiefer
Ist auch gut, dass die Kleinen stark zubeissen können...immer...
H.Volke (Gast) - 10. Feb, 07:59
Neuer Blog, neues Glück!
Ich will mich von alten Studenten-Lasten trennen und...
anima - 13. Jun, 18:14
Oooch ...
Jetzt hab ich doch glatt den Jahrestag zum letzten...
Ilona (Gast) - 11. Jun, 14:17
schwul
schwul
hässlon (Gast) - 24. Jan, 21:26
Hey Oda!
Mach doch mal wieder was für Dein Blog! Immerhin eroberst...
Kelly (Gast) - 14. Okt, 19:02
Schick,...
.. schickt. Wann geht die Tasche in die Serienproduktion?
hacka (Gast) - 21. Mai, 10:57
Gretelies Tasche
... ist mein nächstes Vorhaben, mit den gleichen Stoffen,...
anima - 22. Mär, 09:47
gratulation!
der erdbeerstoff ist wirklich großartig, ich sollte...
paule (Gast) - 21. Mär, 23:54

Unerfindlich

 

Fleißig

Online seit 6909 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 10. Feb, 07:59

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